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Lexikon U-V
Lexikon A-B

WAN = Wide Area Network. Grosses Netzwerk, welches über Fernleitungen miteinander verbunden ist. Z.B. Firmennetzwerk von Stadt zu Stadt oder das Internet.

WAP = Wireless Application Protocol. Kommunikationsprotokoll für mobile, drahtlose Geräte, basieren auf der Internet IP-Technologie.

Warez = Software mit entferntem Kopierschutz, welche auf sogenannten "warez sitez", im Internet illegal zum Download angeboten wird. 

Watt = Bei der Wahl der Lautsprecher sollte man die Leistungswerte nicht überbewerten. Es gilt nicht der Grundsatz: Je mehr Watt, desto besser die Boxen. Auch die weit verbreitete Meinung 'Je mehr Watt, desto lauter' stimmt nicht, beziehungsweise nicht uneingeschränkt. Gerade wenn es um die Lautstärke geht, ist eine andere Eigenschaft des Lautsprechers sehr viel wichtiger: der Wirkungsgrad. Hinzu kommt ein ideales Zusammenspiel mit dem Verstärker.

Wirkungsgrad
Den Wirkungsgrad eines Lautsprechers gibt man in Dezibel (dB) an. Je höher dieser Wert ist, umso so lauter spielt eine Box; auch bei geringer Verstärkerleistung. So verlangt beispielsweise ein um nur drei Dezibel höherer Wirkungsgrad dem Verstärker nur die Hälfte der Leistung ab, die er bei einem entsprechend niedrigeren Wirkungsgrad aufbringen müsste. Bei einem relativ hohen Wirkungsgrad der Lautsprecher reichen schon fünf Watt Dauerleistung, um Fensterscheiben zum Vibrieren zu bringen. Für durchschnittliche Zimmerlautstärke genügt bereits ein Watt Dauerleistung.

Vorsicht vor irreführenden Angaben
Beim Blick auf die Leistungsangaben ist allerdings Vorsicht geboten. Denn hier geistern bereits seit längerem völlige irreale Angaben durch die technischen Spezifikationen von Lautsprechern. So versuchen clevere Marketingstrategen Lautsprechern mehr Leistung zuzuschreiben, als diese tatsächlich haben. Dazu haben sie den Wert PMPO (Peak Music Power Output) ersonnen.
Den PMPO-Wert ignoriert man am besten. Er sagt nichts über die Leistungsfähigkeit der Lautsprecher aus. Er gibt lediglich an, ab welcher extrem kurzen Spitzenbelastung der Lautsprecher zerstört wird. Die tatsächliche kurzfristige Belastungsgrenze, die eine Box verkraftet ohne zerstört zu werden, liegt meist um den Faktor zehn niedriger; oft sogar noch darunter.

Maximal- und Nennbelastbarkeit
Höhere Aussagekraft haben Angaben zur Musik- und Dauerleistung. Die Musikleistung gibt den Wert an, den ein Lautsprecher maximal für kurze Zeit (zwei Sekunden) wiedergeben kann, ohne Schaden zu nehmen; man spricht auch von Maximalbelastbarkeit. Die Dauerleistung entspricht der Leistung, welche die Box ununterbrochen reproduzieren kann. Ihn findet man oft auch hinter dem Kürzel RMS (Root Mean Square) sowie unter dem Namen Sinus-Leistung oder Nennbelastbarkeit.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Widerstand oder auch Impedanz, den (die) ein Lautsprecher aufweist. Er wird in Ohm gemessen. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Energie muss die Musikquelle aufbringen, um Töne wiederzugeben. Dabei gilt, dass Lautsprecher und Verstärker idealerweise in derselben Widerstandsklasse arbeiten.

Verhältnis von Watt und Ohm
Weist der Lautsprecher weniger Widerstand als der Ausgang des Verstärkers auf, wird der Verstärker sehr stark belastet. Das sollte man möglichst vermeiden. Denn es besteht die Gefahr, dass Verstärker und Lautsprecher zerstört werden. Zum einen kann der Verstärker überlastet werden, zum anderen kann die mangelnde Verstärkerleistung zu verzerrten Signalen führen und dadurch die Hochtöner des Lautsprechers zerstören. Obendrein ist bei dieser Kombination die zu erreichende Maximallautstärke relativ niedrig.
Der umgekehrte Fall ist weniger problematisch. Allerdings besteht durch die höhere Verstärkerleistung auch hier die Gefahr, die Lautsprecher zu zerstören. In der Regel jedoch nur bei extrem hohen Lautstärken. Idealerweise stimmen also die Widerstandswerte von Box und Verstärker überein. Gleichstand bei den Wattangaben ist ebenfalls wünschenswert, wobei im Zweifelsfall die Leistung des Verstärkers über jener der Lautsprecher liegen sollte.

Website = Bezeichnung für einen gesamten Internet-Auftritt‚ also sämtliche Seiten, die unter einer Internet-Adresse zu finden sind.

Webserver = Ein Server, der HTML-Dokumente und andere Internet- oder Intranet-Ressourcen speichert und über das HTTP-Protokoll versendet bzw. entgegennimmt. Ein Web-Server wird auch als HTTP-Server bezeichnet.

Weitwinkel = Der nahe Bereich, den ein Objektiv zeigt. Siehe auch unter Zoom.

Widescreen = Breitbild

WinDVD 2000 = Software-DVD-Player. Unterstützt auch DTS via Digital-Ausgang, kann DTS aber nicht downmixen.

Wireless = Drahtlos. Kabellose Übertragung von Sprache und Daten. 

Wireless LAN = Drahtloses Netzwerk. ==> IEEE 802.11(Institute Of Electric And Elctronic Engineers) Die Standardisierungsvereinigung des US-amerikanischen Ingenieurverbands IEEE hat mit dem Standard IEEE-802.11 ein drahtloses Übertragungs-Protokoll spezifiziert. Die Wireless-LAN Association hat dabei die Aufgabe, die Verbreitung des Standards durch Marketing- und Informationsaktivitäten zu unterstützen. Die Wireless-Ethernet-Compatibility-Alliance zertifiziert die Interoperatibilität der 802.11-kompatiblen Geräte, die in diesem Zusammenhang auch unter dem Markennamen Wi-Fi (Wireless Fidelity) vermarktet werden.

Wi-Fi = Wireless Fidelity ==> Wi-Fi ist ein Wireless- Technologiestandard, der sicherstellt, dass mobile Geräte innerhalb der Reichweite einer Basisstation, z.B. an einem Hotspot, mit WLAN Daten an andere mobile Geräte senden und von diesen empfangen können. Wi-Fi- Geräte nutzen Funktechnologien, um zuverlässige, schnelle Wireless- Konnektivität zu schaffen.

WLAN = Wireless LAN

WMA = Windows Media Audio. Verfahren und Format der Datenkomprimierung von Audio-Dateien, vergleichbar der MP3-Technologie.

WCDMA = Wideband Code Civision Multiple Access.  Grundlage des Übertragungsverfahrens von fast allen Mobilfunkstandards der 3. Generation, so auch von UMTS. Ein Vorteil der WCDMA-Schnittstelle ist z.B., dass mehrere Verbindungen gleichzeitig aufgebaut werden können. So kann man beispielsweise während eines Telefonats mit der integrierten Digitalkamera ein Foto machen und es an den Gesprächspartner senden

WWW = World Wide Web. Weltweites Netz von untereinander vernetzten Servern.

W3C =  Synonym für das "Word Wide Web Consortium" Computer Science am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, Massachusetts. Das Konsortium fördert Standards und die Interoperabilität von WWW-Produkten. Ursprünglicher Sitz des Konsortiums war die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf, dort, wo die Technologie des WWW entwickelt wurde. Bisher konnte das Konsortium bei der Förderung der Zusammenarbeit im Bereich der Webtechnologien bei einer Anzahl von Privatfirmen, die ihre Geheimnisse oft nur widerwillig teilen, bescheidene Erfolge verbuchen.

 

XD-Card = Speicherkartenformat. Wird z.B. von Olympus angewendet.

XGA = Extended Graphics Array. Grafikstandard mit Auflösung von 1024 x 768 Pixel.

XLR = Steckerart zur Verbindung von symmetrischen Audiosignalen

   

Y/C  = Video-Signal, welches in Chrominanz- (Farb) und Luminanz- (Helligkeits) Anteile aufgeteilt ist. Der Y/C Stecker ist 4-polig. (auch S-VHS Anschluss genannt)

YUV = Video-Signal mit getrennten Kanälen für das Helligkeitssignal Y und den Farbdifferenzsignalen R-Y und B-Y. Wird vor allem in den USA anstelle von RGB verwendet. Auf einer DVD ist das Bild in diesem Format abgespeichert. Zur Übertragung sind drei Pole nötig.

YXY = Programm zur Formatverwaltung bei PC-DVD-Playern.

Zoll = Englisches Längenmass. Bildschirm-Abmessungen werden oft in Zoll, anstatt Zentimeter angebeben. 1 Zoll = 2.54cm.

Zweikanal-Ton = Der Zweikanal-Ton, der hauptsächlich in der Fernsehtechnik ein Begriff ist, ist eine spezielle Form der Tonübertragung bei Fernsehsendungen. Sie wird häufig bei Spielfilmen und Live-Übertragungen von z.B. Sportsendungen, welche in zwei Sprachen, beispielsweise Deutsch und Englisch, kommentiert werden, verwendet.

 
4:3 = Das herkömmliche Bildformat mit einem Breiten/Höhenverhältnis von 4:3.

16:9 = Breitbildformat mit einem Breiten/Höhenverhältnis von 16:9, welches besser unserer Anatomie entspricht. Im Kino werden breitere Bildformate, bis zu 25:9 (Cinemascope) verwendet.

100 Hertz = für schnellere Bewegungsabläufe bei LCD-TVs.

100 Hertz
= Flimmerfreitechnik für Röhren-TVs. Die Halbbilder, welche mit 50 Hertz dargestellt werden, gelangen in einem Zwischenspeicher, welcher die Bildfrequenz verdoppelt.

720p/1080i = HD-Ready Auflösung. 1080 i = Interlaced entspricht von der Qualität her 720p = Progressive. 720p = Auflösung von 1280x720 Pixel.

1080p = 1080 Progressive. Die beste Auflösung von HDTV entspricht 1080 Bildzeilen und setzt einen Full-HD-TV voraus. 1080p = Auflösung 1920x1080 Pixel.